Kategorie: Automobilbau
28. Oktober, 2011 18:01
Joachim Schüßler

Joachim Schüßler
Birkenfeld

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Neue Materialien, neue Beschichtungen, neue Verfahren; all das sind die Resultate der Entwicklung hinsichtlich Produkt- und Prozessverbesserungen der Automobilhersteller und derer Lieferanten.

Es werden für den Leichtbau neue Compounds eingesetzt um Funktionen wie Schlagzähigkeit, Gewichtseinsparung, Widerstandsfähigkeit gegen verschiedenste Medien, Flammschutz und auch UV-Stabilität zu ermöglichen.
Elektroniksteuergeräte sollen leichter, stabiler und für die Platzierung im Fahrzeug widerstandfähiger gebaut werden. Auch die Lackierung wird immer mehr auf die Einflüsse gegen die Umwelt optimiert: Kratzbeständigkeit und „easy to clean“ sind dabei die Hauptbeweggründe.

All diese Fortschritte und Anpassungen erfordern aber auch neue Fertigungsverfahren und Prozessschritte.

Die Oberflächenbehandlung mittels Openair – Plasma ist dabei eine Möglichkeit die neuen Gegebenheiten anzupassen, Oberflächen zu modifizieren oder sogar Beschichtungen zu erzeugen, damit bestehende Klebeprozesse beibehalten werden können oder neue Fügeverfahren ermöglicht werden.

Die Reinigung und Aktivierung des Gehäuses von Elektroniksteuergeräten ist mittlerweile schon fast zum Standard geworden, damit eine langzeitbeständige, prozesssichere Dichtklebung möglich ist.

Beim Einkleben der Verscheibung an den Fahrzeugen möchte man reproduzierbare Konditionen auf unterschiedlichsten Oberflächen erreichen, damit diese Verbindungen perfekt umgesetzt werden können.
Ein weiterer Schritt beinhaltet die „trockene“, primerfreie Verarbeitung schneller Klebstoffsysteme, die aber sicher auf dem Lack oder den keramischen Beschichtungen der Scheiben benutzt werden können.

All dieses ist mit der innovativen Plasmatechnik möglich und bereits schon umgesetzt.

Ihre spezifische Anwendung können wir sicherlich kompetent diskutieren und freuen uns eine gemeinsame Lösung mit Ihnen zu finden.

11:55
Christian Buske

Christian Buske
Headquarter Steinhagen

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Die Openair- Plasmatechnik wird seit vielen Jahren in der Medizintechnik eingesetzt! Wir fokusieren uns bislang auf die Vorbehandlung technischer Oberflächen.
Die Frage, ob dabei eine Zulassung erforderlich ist, muss sehr individuell und produktspezifisch beantwortet werden. So ist diese bei Anwendungen, die
direkt am oder im Körper erfolgen zweifellos unbedingt notwendig, FDA- und/oder Zulassung nach Medizinproduktegesetz (MPG) und EU- Richlinien.

Anwendungen, die dagegen der Herstellung von medizintechnischen Geräten dienen, sind jedoch meist nicht genehmigungspflichtig.  Ganz im Gegenteil zu den
dabei verwendeten Materialien! Diese müssen natürlich im Körper und mit Körpersubstanzen verträglich sein! Hier kann Openair- Plasma helfen! 

Gerade bei der Verbindung bislang inkompatiber Materialien, im Spritzguss oder bei der Verklebung, liegen die entscheidenden Vorteile dieser Technik.
Nach der Vorbehandlung werden neue Materialverbunde, z.B. von PP- und Silikon möglich, also bereits zugelassener Grades, die ohne Plasmabehandlung einfach auseinanderfallen würden.

Plasmabehandlung geht aber über die reine Anwendung in Herstellungsprozessen in der Medizintechnik im Bereich “Liefe Sience” bedeutend weiter!
Informationen hierzu finden Sie auf unserer Webside. Zu einer offenen Diskussion in diesen Blog möchte ich herzlich einladen!

Kategorie: Transport
11:12
Christian Buske

Christian Buske
Headquarter Steinhagen

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Moderne Flugzeuge, LKW Auflieger, insbesondere Kühltransporter, und Motorräder sind häufig auf Leichtbau getrimmt. Eingespartes Gewicht geht mit erheblichen Kraftstoffeinsparungen einher. Die Stabilität darf darunter auf keinen Fall leiden! Lösbar ist dieser Anspruch nur durch die Verwendung neuer Materialien, Strukturen und Materialverbunde. Dabei stellen sich immer wieder Fragen hinsichtlich der Verbundstabilitäen insbesondere der Landzeitstabilität.

Die Klebtechnik gibt hier eine klare Antwort:  Bei richtiger Klebstoffauswahl
- im Zusammenhang mit den eingesetzten Materialien,
- entsprechend dem Anforderungsprofil,
- der professionellen Applikation und insbesondere auch
- der zuverlässigen und reproduzierbaren Vorbehandlung 
bieten Klebverbindungen entscheidende Vorteile gegenüber beispielweise Schweissen,  Nieten oder Schrauben.

Auch sicherheitstechnisch hochrelevante, strukturelle Verklebungen sind heute im Bereich Transportation realisiert. Openair Plasma leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur einfachen und automatisierbaren Vorbehandlung auf höchstem Niveau.

Flugzeuge aus Kohlefasermaterialien (CFRP),
Kühlaufbauten aus modernen Sandwichelementen oder
leichte stabile SMC und glasfaserverstärkte Verkleidungen von Motorrädern ‘

sind nur einige beispielhafte Anwendungen der Openair- Plasmatechnik aus unserem Haus. 

Auf weitere Herausforderungen freuen wir uns und diskutieren diese gern in diesem Blog oder in einem persönlichen Gespräch!

Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

 

 

Kategorie: Textilfertigung
27. Oktober, 2011 13:28
Philipp Albertmelcher

Philipp Albertmelcher
Hauptsitz Steinhagen, Deutschland

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Die Anforderungen an moderne Textilien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Der Kunde verlangt heute Spezialkleidung für unterschiedlichste Anwendungen, gleichzeitig muss die Kleidung eine ansprechende Optik und Haptik aufweisen. Farbe und Funktion darf auch durch mehrmaliges waschen nicht beeinträchtigt werden.

Openair® – Plasma kann als moderne Technolgie in unterschiedlichen Prozessen eingesetzt werden. Die inline integrierte Vorbehandlung erhöht z.B. die Benetzbarkeit von Fasern und Geweben. So können auch lösungsmittelfreie Farben langzeitstabil haften.

Neue Möglichkeiten für die Nutzung von Textilien haben sich durch die PlasmaPlus® – Technologie ergeben. Diese ermöglicht das gezielte Abscheiden von Schichten auf dem Gewebe. Eine Variation der Schichten ermöglicht neue Materialeigenschaften, wie zum Beispiel eine ölabweisende Barriereschicht.

Lassen Sie uns gemeinsam die vielfältigen Möglichkeiten der Openair® – Plasma Vorbehandlung für Ihre Produktionslinie diskutieren.

Kategorie: Verpackungstechnik
10:04

Der Anspruch und die Marketingwirkung an Verpackungen sind immens und steigen stetig. Hochglanzbedruckte, etikettierte, lackierte, kaschierte und geprägte Oberflächen, auf allen nur denkbaren Verpackungsmaterialien. Papier, Karton, Kunststoff, Metall oder Glas, für jedes Produkt eine individuelle, aussagefähige und sichere Verpackung.
Bei allen diesen Materialien, ist die Anwendung von Plasma bereits erprobt und im Einsatz. Zum Beispiel bei der Herstellung von Kosmetik, Milch, Ketchup, Honig, aber auch für medizinische Verpackungen.

Der Markt verlangt verstärkt umweltfreundliche, recyclefähige Einkomponenten-Verpackungen, sowie migrationsarme Farben, oder wasserbasierende Klebstoffe.
Das stellt Verpackungsmittel- und Verpackungsmaschinenhersteller vor schwierige und oft unlösbare Aufgaben.

Um diesen Anspruch zu erfüllen, ist atmosphärisches Plasma das ideale Werkzeug und revolutioniert die Herstellung von Verpackungen.
Zum Beispiel ermöglicht Plasma den Einsatz von wasserbasierenden, wirtschaftlichen Klebstoffen. Farben oder Lacke haften nach der Vorbehandlung von schwierigen Oberflächen garantiert.
„In Line“ Anwendungen in Verpackungs- oder Etikettiermaschinen, bieten sichere und reproduzierbare Ergebnisse.

Der Einsatz von atmosphärischen Plasma eröffnet neue Möglichkeiten für die Verpackung und für die Verpackungstechnik.

21. Oktober, 2011 19:11
Berthold Ruß

Berthold Ruß
Hauptsitz Steinhagen, Deutschland

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Die derzeitigen Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien belegen, dass die Erneuerbaren Energien eine stabile und solide wachsende Energiequelle geworden sind. Deutschland hat die 20-Prozent-Marke beim Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung im ersten Halbjahr 2011 überschritten.

Bei der Nutzung von Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft ist der Einsatz von neuen Materialien ein Schlüsselfaktor für die zu erreichende Energieeffizienz. Die effiziente und umweltfreundliche Umwandlung und Nutzung von Energie erfordert auf verschiedenen Ebenen (von der Energieerzeugung bis hin zum Energieverbrauch) den Einsatz von Materialien mit spezifischen Eigenschaften.

Die Windenergie bietet derzeit die höchsten ökologischen als auch ökono­mischen Potenziale beim Einsatz regenerativer Energien. Im Bereich der Herstellung von Rotorblättern kann durch die Nutzung der Plasmatechnologie der Faser-Matrix-Verbund verbessert werden. Durch Aktivierung der Glasfaser oder das vollständige Entfernen der Schlichte kann die Tränkbarkeit der Fasermatrix mit Harz optimiert werden. Zusätzliche Festigkeitsreserven beim Bau von Rotoren werden gewonnen und somit eine höhere Lebensdauer der Rotorblätter erreicht. Durch das auftragen von funktionalen Schichten können gewünschte Oberflächeneigenschaften auf Rotorblättern erreicht werden. Zum Beispiel soll ein zu starkes Vereisen in bestimmten Temperaturbereichen verhindert werden. So können Abschaltungen und Gefahren durch Eisabbruch verhindert werden.

Mit der Openair Plasmatechnologie von Plasmatreat und deren Anwendungsmöglichkeiten wie z.B. die Reinigung, Aktivierung und der funktionellen Beschichtung von Oberflächen mit herrausragenden Eigenschaften kann ein wesentlicher Beitrag zur Herstellung von neuen Materialien für eine effiziente Energiegewinnung im Bereich erneuerbarer Energien geleistet werden.

Ich freue mich auf Ihre Fragen und Beiträge!

Berthold Ruß