Christian Buske

Christian Buske
CEO Plasmatreat GmbH
Headquarter Steinhagen

Editorial September 2011

Openair – Plasma ist auch nach 10 Jahren eine neue Technik für viele Bereiche der Industrie. Fast täglich erschließen sich neue Applikationen.

Wir bei Plasmatreat stellen uns der Aufgabe, diese offensiv mit unseren Kunden und mit Experten der Plasmatechnik zu diskutieren.

Neben einer ausführlichen Beschreibung auf unserer neuen Homepage – www.plasmatreat.de – bieten wir eine offene Diskussion auf unseren neuen Blog!

Hier treffen Sie unsere Experten in den verschiedenen Bereichen, Verfahren und Materialien! Testen Sie uns, schreiben Sie uns Ihre Fragen, Kommentare und Anregungen. Wir freuen uns auf eine intensive Kommunikation!

Christian Buske
Geschäftsführung Plasmatreat GmbH

 

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Frage von:
Kategorie: NEUE ENERGIEN
21. Dezember, 2011 17:12
Berthold Ruß Antwort von:

Berthold Ruß
Hauptsitz Steinhagen, Deutschland

Die Openair® Plasmatechnologie von Plasmatreat ermöglicht einen sicheren und hochwertigen Lackierprozess aufgrund der robotergesteuerten Inline-Plasmavorbehandlung von Rotorblättern bis zu 60m Länge und darüber hinaus. Als Ersatz oder Ergänzung zum Saugsandstrahlsystem kann die Oberfläche in diesen Dimensionen bei gleichbleibenden Verbundeigenschaften optimal vorbehandelt werden. Die verbesserte Lackhaftung und der gleichmäßige Lackverlauf führt zu hocheffizienten Laufeigenschaften der Rotorblätter.

Für Antworten auf Ihre Fragen rufen Sie uns bitte an.

Berthold Ruß

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Frage von:
Kategorie: Aktivieren / Reinigen / TRANSPORT
13:03
Berthold Ruß Antwort von:

Berthold Ruß
Hauptsitz Steinhagen, Deutschland

 

Bei der Herstellung von allen Arten von Schiffen – von Dingis über Segeljachten und Motorbooten bis hin zu den Kreuzfahrtschiffen – werden zunehmend Klebstoffsysteme eingesetzt. Auch die für den Marinebereich entwickelten Klebstoffsysteme mit hoher Elastizität benötigen für den Klebprozess eine hervorragende Adhäsion auf den zu verklebenden Flächen.  Ob Holz-, GFK-, Aluminium- oder Stahlbauweise  eine Vorbehandlung der Klebflächen vor dem Klebprozess ist obligatorisch. Gewünscht sind stabile, sichere, diffusionsdichte und langzeitstabile strukturelle Verklebungen. Die präzise Vorbehandlung der Klebfläche mit Hilfe der Openair® Plasmatechnologie ermöglicht und verbessert den Einsatz der Klebtechnologie im Yacht- und Schiffbau.

Erfahrene Plasmatreat Techniker stehen Ihnen zur Lösung von Haftungsproblemen gern zur Verfügung

Berthold Ruß

  

 

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Frage von:
12:19
Berthold Ruß Antwort von:

Berthold Ruß
Hauptsitz Steinhagen, Deutschland

Die mit Carbonfaser verstärkten Kunstoffe (CFK) haben sich wie die mit Glasfasern verstärkten Kunststoffe (GFK) in der Industrie etabliert. Die Produkte reichen von Sportartikeln bis hin zu tragenden Strukturen in Großraumflugzeugen. Aufgrund definierter Oberflächenmodifizierungen wie der Oberflächenvorbehandlung (Reinigung/Aktivierung) und funktionelle Beschichtungen mit der Openair Plasmatechnologie von Plasmatreat werden neue Einsatzmöglichkeiten der zur Verfügung stehenden Werkstoffe identifiziert oder machen deren Nutzung erst möglich.  Aufgrund gezielter Plasmabehandlung wird das optimale Eigenschaftsprofil der CFK- und GFK-Rovings für die Fertigung und das gewünschte Produkt erreicht. Das Eindringverhalten und die Anhaftung der Harze sind entscheidende Faktoren in der Herstellung von Faserverbundstrukturen. Bei dem Plasmaätzen der Rovings zur Herstellung von z. Bsp. Faserwickelstrukturen ist auf die Unversehrtheit der Fasern zu achten.

 Möchten Sie mehr zum Einsatz  von Openair® Plasma in der Verarbeitung von Faserwerkstoffen erfahren? Ich stehe Ihnen gerne für Gespräche zur Verfügung.

Berthold Ruß

 

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Frage von:
plastic welding agent
28. November, 2011 20:05

We had a client, come to us with some PET packs. They are coating the packs in glycol so that they can weld them using high frequency PET welders.
This is costing them a fair amount of money every month. Is it would possible to weld plastic after plasma treatment?

Christian Buske Antwort von:

Christian Buske
Headquarter Steinhagen

I understand, your client wants to save the additional glycol coating and wants to weld PET direct. Plasma treatment should improve the ultrasonic welding:

According our experience, Plasma can improve it when it removes some hydrocarbons, p.e. release agents from the surfaces – In some application this increases the speed and quality – but it can not improve the compatibility itself. Up to now we could not weld new material together only be plasma treatment.

Plasma of course could improve the adhesion of the glycol and improve in this way the quality; you also can change to a UV Bonding after plasma treatment.

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Frage von:
R&D Biosience
Kategorie: LIFE SCIENCES
17. November, 2011 16:45

Welche Viren, Pilze, Sporen und Bakterien, eingeteilt in die RKI- Resistenzstufen, werden durch das Plasma reduziert?

Christian Buske Antwort von:

Christian Buske
Headquarter Steinhagen

Wir haben untersucht -
Bakterien:
Staphylococcus aureus
Enterococcus faecium
Escherichia coli
Pseudomonas aeruginosa

Pilze:
Aspergillus niger
Candida albicans

Wir konnten diese bei typischen Prozessgeschwindigkeiten um mindestens 5 und bis zu 8 log Stufen reduzieren.
Teilweise haben wir auch den gute Effekte bei Einlagerung in Fett und Öl sowie auf Sporen festgestellt.

 

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Frage von:
Prozessverantwortlicher
15. November, 2011 18:44

Lassen sich mit dem "Openair-Verfahren"auch Fluorpolymere,zB PTFE,PFA etc.behandeln(ätzen),
sodass ein Verkleben mit anderen Werkstoffen(zB Elastomere)möglich ist?
Mit der Niederdruck-Plasmatechnik funktioniert es einwandfrei.

Christian Buske Antwort von:

Christian Buske
Headquarter Steinhagen

Im Unterschied zum aggressiven Niederdruck-Plasmaätzverfahren handelt es sich bei der „Aktivierung“ durch Openair® Plasma nicht um den Abtrag von Polymermaterial zur Erhöhung der Oberflächenrauigkeit, was eine bessere physikalische Haftung zur Folge haben kann, sondern um die milde, chemische Modifikation in den obersten Atomlagen der Polymere durch den Einbau von funktionellen Gruppen, so dass im allgemeinen nach dem Auftrag von geeigneten Klebstoffen, Farben, Lacken etc. eine verbesserte chemische Haftung erzielt wird.

Bezüglich dieser Aktivierung haben vollständig fluorierte Polymere – wie PTFE oder PFA – jedoch eine Sonderstellung unter den Polymeren, da sie die einzigen Kunststoffe sind, die sich bis heute nicht mit atmosphärischem Plasma aktivieren lassen.
Anders sieht es jedoch bei teil-fluorierte Polymeren aus, in denen noch Kohlenwasserstoffmoleküle enthalten sind. Diese lassen sich sehr wohl mittels Openair® Plasma behandeln, so dass anschließenden Prozessen eine reaktive Oberfläche zur Verfügung gestellt werden kann.

 

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Frage von:
Quality Management Bio Science
15:43

Folgende Fragen:
1.) Plasmadesinfektion ist momentan noch nicht sehr ausgebreitet und man findet zu diesem Thema noch nicht genügend Informationen.
Gibt es irgendwelche Materialbeschädigung (Korrosion usw.) die durch die Plasmabehandlung auftreten?
2.) Gibt es Maße die sie Momentan nicht desinfizieren können, oder kann jedes beliebige Bauteil, in Größe und Form und jeder Werkstoff desinfiziert werden?
3) Wenn ein Bauteil, Bohrungen und Hohlräume hat und diese an der Oberfläche vorhanden sind, können diese auch desinfiziert werden oder werden diese ignoriert?

Christian Buske Antwort von:

Christian Buske
Headquarter Steinhagen

1) Die Plasmadesinfektion ist einVerfahren, dass aufgrund von O2 Radikalen und hoch ionisierter Luft wirkt. Im direkten und dauerhaften Kontakt mit Oberflächen kann es diese auch korrosiv angreifen. In der Praxis sind derartige Probleme jedoch noch nicht bekannt. Wir arbeiten hautsächlich auf sich bewegenden Materialien oder nur mit kurzen Kontaktzeiten.
 
2) Bezüglich der Dimensionen gibt es keine Beschränkungen da das Openair Plasmaverfahren keine Kammer benötigt.
 
3) Plasma hat eine hohe Spaltgängigkeit, in der Elektronik behandeln wir sogar Bohrungen <0,1 mm. Natürlich stellen Sacklochbohrungen ein gewisses Problem dar, da Plasma eine Strömung erfordert die im Kontakt mit der Oberfläche ist. Dies kann aber evtl. durch längere Behandlungszeiten kompensiert werden.

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Frage von:
Lebensmittelbranche
15:22

Ich komme aus der Lebensmittelbranche und interessiere mich für die Einsatzmöglichkeiten der kalten Plasmatechnologie für die Desinfektion von Anlagenteilen. Haben sie diesbezgl. bereits Erfahrungen? Wenn ja,welche? Nach einem Austausch mit ihnen würde ich das Thema gerne in unserem Betrieb anstoßen.

Christian Buske Antwort von:

Christian Buske
Headquarter Steinhagen

Wir haben bereits seit ca. 3 Jahren Erfahrungen mit der Plasma-Desinfektion gemacht.

Dies bezieht sich hauptsächlich auf Verpackungsmaterial wie Schraubverschlüsse im Aseptic Filling oder Joghurt-Folien aber auch Transportbänder in der Lebensmittelindustrie für Schneidemaschinen.

In einem neuen Projekt mit dem Reinigungsinstitut WFK arbeiten wir zudem derzeit an der Sterilisation von Endoskopen und Reinigungslösungen für den OP-Saal.

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Frage von:
Kategorie: ELEKTRONIK
14. November, 2011 17:58
Peter Langhof Antwort von:

Peter Langhof
Niederlassung Süd, Birkenfeld Deutschland

Dass elektrisch erzeugte Plasmen die unterschiedlichsten Oberflächen wirksam vorbehandeln können, d.h. sie optimal feinreinigen und aktivieren, ist heute allgemein bekannt. Weit weniger geläufig ist die Tatsache, dass ein Plasma unter atmosphärischen Bedingungen und mit der entsprechenden Technologie auch elektrisch potentialfrei arbeiten kann und somit problemlos zur Vorbehandlung elektronischer Bauteile oder Baugruppen einsetzbar ist.   

 

Durch den vermehrten Einsatz elektronischer Komponente im Fahrzeugbau und anderen Industriezweigen sowie die ständig steigenden Anforderungen an Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und Qualität eines Bauteils – bei gleichzeitig immer mehr gewünschter Funktionalität – wächst auch der Anspruch an die einzelnen Fertigungsprozesse. Einer der wichtigsten Faktoren bei der Herstellung eines elektronischen Bauteils ist seine Dichtigkeit gegenüber eindringender Feuchte. Ganz gleich, ob ein Gehäuse aus Aluminium geklebt oder ein Sensor vergossen wird, die Haftung des Klebstoffes an die jeweilige Oberfläche ist immer das entscheidende Kriterium für die dauerstabile Dichtigkeit.

 

 Eine solche langzeitstabile Haftung zu erreichen, ist das Ziel einer jeder Plasmabehandlung. Doch bei elektrisch leitfähigen Bauteilen, war der Einsatz von Plasma lange Zeit nicht möglich, da jedes Vorbehandlungsverfahren, welches auch nur annähernd elektrisches Potenzial führt, Kurzschlüsse – verbunden mit der Zerstörung von Bauelementen – erzeugt. Es war somit erforderlich, das Plasmawerkzeug dahingehend zu modifizieren,  den Lichtbogen, der die Energie zur Erzeugung des Plasmas liefert, definiert von der Elektronik fern zu halten.

 

Genau diese Entwicklung gelang Plasmatreat vor bereits fast 10 Jahren. Seither hat unsere Düsentechnik die einzigartige Eigenschaft, potentialfrei zu arbeiten. Die von Fachleuten gemessenen und frei geprüften Openair® Systeme finden heute weltweit Anwendung in der Fertigung von Motorsteuerungen oder  Batteriesensoren, bei Potentiometern, Drehzahl- und Klimasensoren, bei Lichtmanagement,  Kaffeemaschinen und vielen andern mehr.

 

Möchten Sie ein individuelles Fertigungsproblem persönlich erörtern oder ganz einfach mehr zu Openair® Plasma in der Elektronikindustrie erfahren? Ganz gleich welche Fragen Sie haben,  ich stehe Ihnen mit Freude zu einem Gespräch zur Verfügung.

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Frage von:
Hersteller Möbelteile
Kategorie: KONSUMGÜTER
02. November, 2011 9:54

Welche Kantenmaterialen können mit Ihren Plasma Systemen verklebt werden?

Bas Buser Antwort von:

Bas Buser
Hauptsitz Steinhagen, Deutschland

Der Einsatz des Düstec-Plasmasystems ermöglicht eine absolut saubere Verarbeitung unterschiedlichster thermoplastischer Kantenmaterialen wie PP, ABS, PVC oder PMMA.

Die Hersteller des Kantenmaterial bieten hierzu Kantenbänder mit entsprechenden Funktionsschichten für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der Möbelindustrie.

Die perfekte Farbgleichheit von Dekor- und Funktionsschicht sorgen für eine unzichtbare Fuge.

Die Plasmatechnologie nutzt eine alternatieve Energiequelle im Bereich der Nullfugentechniek und verbindet zwei wesentliche Vorteile:
        1. Die Technik ist einfach
        2. Die Plasmabekantung hat eine gute Energiebilanz
Alle Kanten – ob Koextrudatet oder vorbeschichtetes Kantenmateriaal, lassen sich mit dem Düstec-Plasmasystems verarbeiten.

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